Letztes Update: 25. August 2010

KLINIK FÜR INNERE MEDIZIN/GERIATRIE

 

 

Chefarzt

Chefarzt Dr. med. Rüdiger Thiesemann
Facharzt für Innere Medizin und Klinische Geriatrie
Physikalische Therapie und Balneologie

 

 

 

Oberärzte

Oberarzt Dr. med. Peter Ball
Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie

 

 

 

 

Oberärztin Dr. med. Barbara Brosius
Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie
Sportmedizin und Diabetologie

Assistenzarzt

Assistenzarzt Tadeusz Turczynski
Facharzt für Innere Medizin

 

 

 

Die Klinik

Die Klinik für Innere Medizin und Geriatrie verfügt über 45 Betten, davon 3 Intensivbetten und einer Tagesklinik im Aufbau mit zehn Plätzen. Zur Abteilung gehören die Intensiv- und Überwachungsbetten, die Röntgenabteilung und das klinische Labor. Die Medizinische Klinik dient der Grundversorgung internistischer Erkrankungen und der Spezialversorgung von Erkrankungen betagter Menschen.

 

Die Klinik und der Chefarzt sind weiterbildungsbefugt für 3 Jahre Innere Medizin und 18 Monate Geriatrie.

Die Abteilung ist seit 2009 Mitglied im Bundesverband Geriatrie.

 

Weiter Informationen unter BV-Geriatrie

 

 

 

Klinik für Innere Medizin

 

Die Klinik behandelt erwachsene Patienten aller Altersklassen mit Erkrankungen aus der gesamten Inneren Medizin (insbesondere gastroenterologische, kardiologische, onkologische, endokrinologische, nephrologische, hämatologische und infektiologische Erkrankungen).

 

Wir führen folgende diagnostisch-therapeutische Maßnahmen durch:

 

  • Oesophago-Gastro-Duodenoskopie („Magenspiegelung“)
  • Indikationsprüfung und Anlage von perkutanen Gastrotomiesonden (PEG)
  • Koloskopie mit Polypektomie („Darmspiegelung“)
  • Polypenentfernung in Magen- und Darm
  • Videogestützte Endoskopische Diagnostik von Schluckstörungen
  • Sonografie und Feinnadelpunktion innerer Organe (mit Geräten der Qualitätsklasse DEGUM3)
  • Knochenmarkspunktion
  • Lungenfunktionsprüfung und Bronchoskopie
  • Röntgenbreischluck, MDP und Colondoppelkontrastverfahren
  • CT, MRT, Szintigraphie in Kooperation mit der radiologischen Praxis Dres Arning, Hanelt, Ney, Hoffmann und der Radiologie des Klinikums Remscheid

 

Alle nicht invasiven kardiologischen Untersuchungsverfahren einschließlich

 

  • Farbdopplerechokardiografie und transoesophageale Echokardiografie
  • Belastungs-EKG
  • Respiratortherapie (invasiv und nicht invasiv)

 

Weitere Arbeitsbereiche

Ernährungs- und Diabetikerschulung 

 

 

Konsiliarärztlicher Dienst

Fabricius-Patienten werden in der Klinik von einer gut funktionierenden Team von Konsil-Ärztinnen und Ärzten betreut, so dass für nicht internistische Erkrankungen i.d. Regel kein Transport nach auswärts erfolgen muß:

 

Regelmäßig werden hier im Hause augenärztliche, hautärztliche, gynäkologische, orthopädische, urologische und neurologische Untersuchungen durch Remscheider Fachärzte durchgeführt.

Bei medizinischer Notwendigkeit werden auch Fachärzte aus anderen Kliniken oder niedergelassene Ärzte in Anspruch genommen.

 

 

Klinik für Geriatrie

(Geriatrie = Medizin im Alter / Medizin für den alternden Menschen)

 

Die im Aufbau begriffene Abteilung für Geriatrie widmet sich der hochqualitativen Behandlung von Erkrankungen betagter Menschen sowohl in der Akutphase als auch in der Frührehabilitation. Zugewiesen werden Menschen ab 60.Lebensjahren, die neben oder zusätzlich zu Erkrankungen aus den Gebieten der Inneren Medizin, der Chirurgie, der Neurologie, der Psychiatrie, der Allgemeinmedizin, der Orthopädie und Unfallchirurgie, besondere Störungen der Fähigkeiten zur selbständigen Lebensführung aufweisen:

 

  • Störungen der Fähigkeit zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (Isolation,IATL-Minderung)
  • Störungen der Fähigkeit zur Selbstpflege (Pflegebedürftigkeit)
  • Störungen der Fähigkeit zur Fortbewegung (Gangstörungen, Stürze, Immobilität)
  • Störungen der Fähigkeit zur Ausscheidung (Stuhlregulierung und Harnausscheidung)
  • Störungen der Aufmerksamkeit, der Konzentration und des Gedächtnisses (Intellektueller Abbau, leichte kognitive Störungen, Demenzerkrankungen, Pseudodemenzen bei internistischen Erkrankungen)
  • Störungen der Ernährungsfähigkeit (Gewichtsverlust, Schluckstörungen u.a.)

 

Die Behandlung wird durch das „Geriatrische Team“ aus Ärzten, Pflegenden, Therapeuten, Seelsorge und den Sozialdienst unter Leitung des geriatrischen Chefarztes durchgeführt. Die Behandlung orientiert sich am „Geriatrischen Abwägungsprozess / Geriatrischen Assessment“

 

 

 

Weiter Informationen unter Definition Geriatrie

Weiter Informationen unter Europäische Definition Geriatrie

 

 

Sozialdienst

2 Sozialdienst-Mitarbeiterinnen des geriatrischen Assessment—Teams kümmern sich um Angehörigenberatung, Rehabiltationsanträge, Vermittlung von ambulanten Pflegediensten, Alten - Pflegeheimen, stationären und ambulanten Hospizen, Tagespflegestätten, betreutes Wohnen, Kurzzeitpflege, Vermittlung von unterstützenden Diensten (Hausnotruf/ Essen auf Rädern etc), Anträge zur Pflegeversicherung, Vorbereitung des häuslichen Umfeldes, Pflegehilfsmittel,Kontakte zu Kranken-Pflegekassen, Sanitätshäusern.

 

Weitere Informationen finden Sie unter Sozialdienst.

 

 

Physiotherapie

3 Physiotherapie Mitarbeiter/-innen des geriatrischen Assessment—Teams behandeln mit allen gängigen Methoden der Krankengymnastik, der Elektrotherapie, Manualtherapie, Wärme- und Kältetherapie sowie Massagetechniken und Lymphdrainage-Therapie. Die Physiotherapeutische Abteilung sorgt für vielfältige Behandlungsmöglichkeiten des Bewegungsapparates und für die Mobilisation und Frührehabilitation nach OP, Herzinfarkt, Schlaganfall, Sturzsyndromen und anderen Erkrankungen.

 

 

 

Ergotherapie

2 Ergotherapie Mitarbeiter/-innen des geriatrischen Assessment—Teams behandeln erkrankte ältere Patienten mit den folgenden Zielen (Auswahl):

 

Training der alltäglichen Handlungsfähigkeiten (Waschen, Anziehen, Essen etc.)

Training und Erhalt kognitiver Fähigkeiten (Hirnöeistungstraining)

Erhalt von sozialen Kompetenzen

Erhalt klarer Tagesstruktur als Orientierungshilfe

Erhalt der Wahrnehmungsfähigkeit besonders in Bezug auf den eigenen Körper

Abbau von Depressionen, Aggressionen, Gereiztheit und Angstzuständen

Motorisch Funktionelles Training in Zusammenarbeit mit der Physiotherapie

Logopädie

Eine Logopädin („Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schlucktherapeutin“) behandelt Patienten mit Erkrankungen im Bereich der genannten Funktionen; das erfolgt insbesondere bei Patienten nach Schlaganfall, mit Parkinsonsyndromen, Demenzerkrankungen und Aphasie.

 

Weitere Arbeitsbereiche

 

Ethische Fallbesprechungen bei akutmedizinischen Therapieentscheidungen bei Höchstbetagten

Beratung bei Pflegebedürftigkeit

 

Team Geriatrie

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