Letztes Update:  2. Februar 2010

Kleine Geschichte unserer Klinik

 

Die Fabricius-Klinik wurde 1899 von Herrn Dr. Schäfer gegründet und gemeinsam mit
Herrn Dr. Laubenburg geleitet.

Fabricius Hildanus nannte sich der in dieser Region berühmt gewordene Wundarzt Dr. Wilhelm Fabry. Seinen Namen erhielt unsere Klinik.

Die Dominikanerinnen von Arenberg übernahmen am 1. Mai 1904 die Klinik mit ursprünglich 12 Betten.
Im Jahr 1909 wurden durch ein Erweiterungsbauvorhaben 50 Betten, eine Operationsabteilung und eine Großküche geschaffen. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 1911 mit folgenden Abteilungen:
Innere Medizin, Gynäkologie, Chirurgie und HNO. In den siebziger Jahren musste die bisherige Abteilungsstruktur aufgegeben werden. Neben der Inneren Medizin wurde eine orthopädische Belegabteilung eröffnet.

Bis heute waren zur Strukturverbesserung der Fabricius-Klinik erhebliche Investitionen erforderlich:

 

  • Aufzugssanierung des einzigen Betten-Aufzuges
  • komplette Fenstersanierung
  • Installation eines Notstromaggregates und ergänzende Installationen
  • Sanierung der Heizzentrale
  • Schaffung von neuen Räumen für die Röntgenabteilung und Installation von zwei Röntgenarbeitsplätzen
  • Einrichtung eines neuen klinischen Labors
  • Herrichtung neuer Untersuchungs- und Behandlungsräume für die Endoskopie, EKG, Lungenfunktion, usw.
  • Brandschutzmaßnahmen
  • Umbau und Erweiterung der Hauptküche
  • Erneuerung der Telefonanlage
  • Erweiterungsbau für eine Abteilung Physiotherapie mit Bewegungsbad
  • Umbau und Neugestaltung der Hauskapelle
  • Einbau eines 2. Bettenaufzuges

 

Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins wurden Sanitärzellen eingebaut.


Heute ist die Fabricius-Klinik ein leistungsfähiges Allgemeinkrankenhaus der Grundversorgung mit
2 Fachabteilungen und insgesamt 115 Betten, die sich einer guten Akzeptanz und Beliebtheit bei den Bürgern der Stadt Remscheid erfreut.


Die Arenberger Dominikanerinnen gründeten die Cherubine-Willimann-Stiftung Arenberg, eine kirchliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Koblenz (Stiftungssatzung vom 16.10.1995). Die Stiftung trägt den Namen der aus der Schweiz, aus Rickenbach bei Luzern stammenden Ordensgründerin. Mit der Gründung dieser Stiftung wollen die Schwestern gewährleisten, dass ihre Werke im christlichen Geist und im Sinne ihrer Gründerin Mutter Cherubine Willimann weitergeführt werden.
Stiftungszweck ist darum die Förderung der Werke christlicher Nächstenliebe in den Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens in Fortführung dessen, was die Arenberger Dominikanerinnen seit ihrer Gründung vor mehr als 125 Jahren geschaffen haben.

 

 

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